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Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Standort Twistringen bietet zur Zeit 100 Betten für die stationäre Versorgung sowie 14 Betten für die teilstationäre Versorgung von 215.000 Einwohnern im Landkreis Diepholz und des weiteren Umlandes.
Zum Haus gehört unter anderem eine Institutsambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie. Die Klinik befindet sich zurzeit in einer Erweiterung um weitere elf stationäre Plätze für Psychiatrie und 20 Behandlungsplätze für psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
Ursprünglich entstand die Klinik 1868, damals noch in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde infolge einer Typhusepidemie. Franziskanerschwestern leiteten das Haus bis 1992. Im Laufe der Jahre wurde das Krankenhaus immer wieder erweitert und umgestaltet, bis 1994 Teile des rein somatisch ausgerichteten Krankenhauses geschlossen wurden und die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie aufgebaut wurde. Sie sichert seitdem die gemeindenahe psychiatrische Versorgung des Landkreises Diepholz und wurde in dieser Funktion von der Alexianer-Brüdergemeinschaft übernommen.
Bei der Behandlung kommt ein mehrdimensionales Therapiekonzept zum Tragen. Ein multiprofessionelles Team aus Fachärzten, Psychologen, Sozialarbeitern/-pädagogen, Ergotherapeuten, Pflegekräften und Physiotherapeuten ist bedarfsgerecht mit unterschiedlichen Therapieansätzen in die Behandlung einbezogen.
Wir bieten in unserem Hause Behandlungsmöglichkeiten für eine Vielzahl psychischer Erkrankungen. Dazu gehören z.B. Psychosen, Depressionen, Angsterkrankungen, Suchterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen. Je nach Ausprägung des Krankheitsbildes und den entsprechenden Bedürfnissen des Patienten kommen dabei unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zur Anwendung.
Die Ausrichtung unserer Arbeit verstehen wir als gemeindenah. Dies bedeutet konkret, dass unsere Patienten in der Nähe ihres Wohnortes unter Einbeziehung ihrer Angehörigen und ihres sozialen Umfeldes behandelt werden können - selbstverständlich in Absprache mit dem jeweiligen Therapeuten.
Während der Umsetzung der stationären oder teilstationären Behandlung hat der Patient die Möglichkeit, Kontakt zu seinen Familienangehörigen oder anderen Bezugspersonen aufnehmen. So wird auch die Entlassung unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes vorbereitet.
Während der Behandlung erhält jeder Patient einen ärztlichen oder psychologischen Bezugsbehandler, der mit ihm konkrete Behandlungsschritte bespricht und abstimmt. Das Pflegepersonal steht regelmäßig als Ansprechpartner zur Verfügung. Eine Oberärztin oder ein Oberarzt stimmt mit dem jeweiligen Stationsarzt den Therapieplan ab.
Wir stehen in engem Kontakt mit psychosozialen Einrichtungen und weiteren ambulanten Behandlungsangeboten. Unser Haus bringt sich aktiv in die Gestaltung des hiesigen sozialpsychiatrischen Verbundes ein, der sich aus mehreren Institutionen zusammensetzt und die psychiatrische Versorgung im Umland gewährleistet.
Dadurch gelingt es uns, weitere Behandlungsschritte nach der Entlassung angemessen und zeitnah vorzubereiten sowie einzuleiten.
Für die Behandlung nach der Entlassung steht bei Bedarf die Institutsambulanz unseres Hauses ebenfalls zur Verfügung
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