Ambulante Operationen

Viele Operationen sind heute ambulant möglich!
Was bedeutet das für unsere Patientinnen und Patienten?
Nachfolgend einige Antworten zu häufig gestellten Fragen:
Wer kann operiert werden?
Vor der Operation
Am Tag der Operation
Nachsorge ist wichtig!
Tagsüber Operation - Erholung zu Hause
Unsere Mitarbeiter verfügen über eine langjährige Erfahrung. Das Pflegepersonal und die Ärzte, die in unseren ambulanten Bereichen tätig sind, arbeiten gemeinsam als hervorragend funktionierendes Team.
Die Anästhesie, die dem Patient während der Operation die Schmerzen nimmt, wird je nach Eingriff in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose durchgeführt. Bei beiden Verfahren wird dem Patient das größtmögliche Maß an Sicherheit geboten. Hier profitieren Sie von den hohen medizinischen Standards der Kliniken des St. Ansgar Klinikverbundes.
Während der Operation können Angehörige im Hause in der Cafeteria auf ihre Verwandten oder Freunde warten. Wir informieren sie aber auch gerne, wenn die Operation vorbei ist und Ihre Lieben wieder abgeholt werden können.
In der Regel gesunde Patienten oder Patienten mit leichten Allgemeinerkrankungen ambulant operiert werden. Im Falle einer anstehenden Operation entscheiden die behandelnden Ärzte nach einer Untersuchung, ob die Operation ambulant durchgeführt werden kann.
Zur Vorbereitung der Operation kommen Sie einige Tage vorher zu uns. Hierzu bekommen sie einen Termin von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Bitte bringen Sie zu diesem Termin folgende Unterlagen mit:
- Versichertenkarte
- wichtige Vorbefunde, Arztbriefe, Allergiepass, evtl. vorhandene Laborwerte, EKG, Röntgenbilder und eine Liste der Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen!
An diesem Tag finden alle noch erforderlichen Untersuchungen statt, die für die ambulante Operation noch notwendig sind. Sie werden über die anstehende Operation vom Operateur aufgeklärt. Der Narkosearzt bespricht mit Ihnen die notwendige Narkose für den durchzuführenden Eingriff. Hier haben sie ausreichend Gelegenheit Fragen zur geplanten Operation zu stellen. Unsere Operateure und Narkoseärzte beantworten Ihnen alle Fragen zur ambulanten Operation.
Lassen Sie sich zur Operation in die Klinik bringen und danach auch abholen. Nach der Narkose und Operation sind Sie nicht in der Lage, eigenständig ein Fahrzeug zu führen.
Sie dürfen vor dem Eingriff 12 Stunden nichts mehr essen und 6 Stunden lang nicht trinken oder rauchen. Regelmäßig benötigte Medikamente oder ein Beruhigungsmittel können in Absprache mit dem Narkosearzt am Morgen vor der Operation eingenommen werden.
Sollte sich Ihr Gesundheitszustand vor dem Operationstermin verschlechtert haben, informieren Sie uns bitte telefonisch. Eine Karte mit Telefonnummer erhalten sie bei der Voruntersuchung von unseren Mitarbeitern.
Was Sie zuhause lassen sollten:
Wertgegenstände wie Geldbörse, Schmuck und Kontaktlinsen sollten sie nicht mitbringen. Notwendige Haarteile und Zahnprothesen bewahren wir für den Zeitraum der Operationauf. Verzichten sollten Sie bitte auf Kosmetika wie Make-up, Nagellack, Lidschatten.
Nach der Operation verbleibt der Patient noch eine Weile zur Beobachtung in unseren ambulanten OP-Zentren. In der Regel dauert es so lange, bis die Patientin / der Patient richtig aus der Narkose erwacht ist und mit Angehörigen, Freunden oder Bekannten wieder nach Hause fahren kann. Aus Sicherheitsgründen sollten Patienten nach der Operation, die in Narkose oder Teilbetäubung durchgeführt wird, keine Maschinen bedienen oder selber ein Kraftfahrzeug lenken.
Für die Zeit nach der Operation steht immer ein Ansprechpartner für unsere Patienten ur Verfügung, um eventuelle auftretende Ereignisse und Fragen zu besprechen. Sollte es aus unvorhersehbaren Gründen zu Komplikationen nach der Operation kommen, kümmern wir uns sofort um Sie!
Die weitere Nachsorge, zum Beispiel das Entfernen von Drainagen und den Verbandswechsel, wird vom Operateur oder auch vom Hausarzt durchgeführt.