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Shokjakhon (6) auf dem Weg der Besserung

  • Chefarzt Dr. Massud Mamarvar mit dem jungen Usbeken, Shokjakhon, und Spendern im Hintergrund, die den Jungen in der Klinik besuchten.
04.09.17,
Kliniken Landkreis Diepholz

„Ein relativ kurzer Eingriff für die Ärzte und OP-Mannschaft in der Klinik Bassum, die dem Jungen aus Usbekistan sehr viel helfen wird“, freute sich Chefarzt Dr. Massud Mamarvar. Der Sechsjährige hatte sich vor einigen Jahren Verbrennungen an Rücken und Gesäß zugezogen. „Wie es genau zu den Verbrennungen gekommen ist, wissen wir nicht“, fügte Dr. Mamarvar an. Shokjakhon ist bereits seit Februar im Friedensdorf International.

Der junge Usbeke, in der ersten Zeit sehr schüchtern, ist aber mittlerweile etwas aufgetaut. Chefarzt. Mamarvar spricht Aserbaidschanisch, was dem Usbekischen sehr ähnlich ist und kann sich daher mit dem Jungen unterhalten. Aber auch ein wenig Deutsch hat der Junge inzwischen gelernt. „Wie viel Deutsch kannst du inzwischen?“, fragt Mamarvar den Jungen. „Ein bisschen“, antwortet Shokjakhon etwas zögerlich und freut sich, als Dr. Mamarvar ihn liebevoll etwas ärgert.

Nach der Anfrage aus dem Friedensdorf International konnte die Behandlung zügig beginnen. Sehr hilfreich waren die Spenden vieler Organisationen, da die Behandlungen durch Spenden gedeckt werden müssen. Die Schwerathleten Bassum, der Lions-Club Klosterbach-Delme, die Schüler des Abschlussjahrganges der Oberschule Bassum ermöglichten mit ihrer Spende die Behandlung in Bassum, wie auch das LVM-Versicherungsbüro Westermann und die Bassumer Konfirmanden. Wir könnten viel mehr Kinder aus dem Friedensdorf in Bassum behandeln. Leider fehlt uns oftmals die finanzielle Unterstützung, daher geht ein großer Dank an die genannten Spender. Da die finanzielle Absicherung aber oftmals trotzdem nicht ausreichend ist, hier noch einmal die Spendenkontonummer für Kinder aus dem Friedensdorf International: DE65 2915 1700 1310 1141 19.

Dr. Mamarvar mit Ärzten seiner Abteilung und Pflegekräften des Operations- und Anästhesiedienstes haben bei dem Jungen Vernarbungen gelöst und Hauttransplantationen durchgeführt. „Solche Eingriffe sind nie Routine“, sagt Chefarzt Mamarvar. „Wir sehen solche Folgen von Verbrennungen in Deutschland nicht mehr, da diese bereits im Vorfeld anders behandelt werden“. Es waren Narbenlösungen am Rücken und einigen anderen verbrannten Bereichen wichtig. Dr. Mamarvar: „Wichtig ist, dass Shokjakhon zukünftig wieder selbstständig zur Toilette gehen kann.“ Das war bisher aufgrund des Narbenzugs im Bereich des Afters nicht möglich. „Einen großen Anteil an der Genesung des Jungen haben vor allem auch die Pflegekräfte der Station. Die gemeinsame tägliche Wundpflege und das sehr wichtige Toilettentraining mit dem Jungen erfordert großes Engagement“, merkte Mamarvar an.

Pressekontakt:

Kliniken Landkreis Diepholz
Georg Beuke
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 05442 87909-908
Fax: 05442 87909-909
E-Mail: g.beuke@klinikverbund.de

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