Therapeutische Gemeinschaft

Das therapeutische Vorgehen ist wesentlich von dem Gedanken der sogenannten therapeutischen Gemeinschaft geprägt. Die von uns behandelten Patienten betrachten wir als eine Lern- und Lebensgemeinschaft auf Zeit, die mit dem therapeutischen Personal in einem ständigen Austausch steht. Im Umgang mit Mitpatienten und dem Personal wird Gelegenheit gegeben, sich zu erleben, wahrzunehmen und Beziehungen angemessen zu gestalten.

 

Wertschätzende Umgebung

Eine Voraussetzung dafür ist der wertschätzende und respektvolle Umgang miteinander. Rückmeldungen zum eigenen Verhalten durch Mitpatienten können auf dieser Grundlage ein wertvoller und die Therapie voranbringender Beitrag sein. Das Stationsmilieu verstehen wir auch als therapeutisch begleitetes „Übungsfeld“ für den Umgang mit zwischenmenschlichen Schwierigkeiten, die sonst z.B. am Arbeitsplatz oder in der Familie auftauchen.

 

Fragen des Miteinanders

Fragen des Miteinanders auf der Station haben in der Stationsversammlung und dem Plenum einmal in der Woche Raum. Hierbei handelt es sich um Gruppen, in denen sich alle auf der Station befindlichen Patienten gemeinsam mit Teilen des therapeutischen Personals versammeln. Alle die therapeutische Gemeinschaft betreffende Vorgänge können besprochen und geregelt werden.

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Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

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